Ibbenbürener Volkszeitung vom 20. Januar 2024

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung, 20.01-2024 – Claus Kossag (Autor), Foto Anke Beimdieck
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Ibbenbürener Volkszeitung vom 08. Dezember 2023

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung, 08.12.2023 – Anke Beimdieck (Autorin), Foto Anke Beimdieck
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Pressemitteilung des SKF Ibbenbüren vom 01.12.2023

„Wir brechen das Schweigen“

Unter diesem Motto fand am 1. Dezember um 11:OO Uhr der Flashmob unserer Frauenberatungsstelle „Gewaltschutz“ in der Ibbenbürener Innenstadt statt. Mit dieser Aktion wollten wir ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzen.

Zudem soll unser Unterstützungsangebot noch bekannter werden. Denn alle, die das Angebot unsere Frauenberatungsstelle benötigen, sollen es kennen und wissen, dass Frauen einen Anspruch auf Hilfe und Unterstützung haben.

Mit geringem Aufwand können wir gemeinsam von Gewalt betroffenen Frauen helfen einen Ausweg zu finden. Jede*r kann was machen.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die sich für gewaltbetroffene Frauen stark machen und bei unserer Aktion mitgemacht haben.

Orange Day gegen Gewalt an Frauen - Aktion der Kaufmännischen Schulen Tecklenburger Land am 27. November 2023

Die Kaufmännischen Schulen haben mit einem Infostand auf die Orange Days aufmerksam gemacht. Vorbereitet wurde der "Orange Day" durch die Schülervertretung, das Team Schulsozialarbeit und einige Lehrkräfte der KSTL. Ute Middendorp vom SKF Ibbenbüren nahm als Fachbereichsleitung Soziale Beratung für die Frauenberatungsstelle Gewaltschutz auf Einladung der Schule an der Aktion teil und informierte über Beratungsmöglichkeiten in Ibbenbüren. Das war eine tolle Gelegenheit die Arbeit unsere neuen Frauenberatungsstelle insbesondere bei jungen Menschen bekannt zu machen.

Pressemitteilung der Stadt Ibbenbüren vom 16. November 2023

Gewalt kommt nicht in die Tüte!

Brötchentütenaktion der Gleichstellungsbeauftragten zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Mädchen und Frauen / Auch weiterführende Schulen sind dabei

Ibbenbüren/Tecklenburger Land/Kreis Steinfurt, 16. November 2023. Um die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Problem der Gewalt an Mädchen und Frauen zu lenken, beteiligen sich die Gleichstellungsbeauftragten im Tecklenburger Land am Samstag, 25. November, an der kreisweiten Kampagne „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“. Hierbei handelt es sich um eine Aktion, die in unkonventioneller, aber weit reichender Weise den gesellschaftlichen Missstand in den Mittelpunkt rückt: auf Brötchentüten. Namhafte Bäckereien im gesamten Kreis Steinfurt nehmen an dieser Aktion teil und unterstützen damit engagiert das Anliegen der Gleichstellungsbeauftragten.

Diese möchten mit der Kampagne zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Mädchen und Frauen nicht zuletzt auf eine konkrete Hilfe für Opfer aufmerksam machen: Um solchen von Gewalt betroffenen Mädchen und Frauen die Kontaktaufnahme zu erleichtern, die den Weg zu einer Einrichtung im Kreis Steinfurt zunächst scheuen, gibt es das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Dieses wurde vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben initiiert. Das Hilfetelefon ist ein Beratungsangebot in ganz Deutschland, das barrierefrei, kostenlos und vertraulich rund um die Uhr erreichbar ist – genau dann, wenn betroffene Mädchen und Frauen den Mut gefasst haben, sich jemandem anzuvertrauen.

Zahlreiche qualifizierte Beraterinnen geben unter der Telefonnummer 116 016 sowie über Chat und E-Mail auf der Website www.hilfetelefon.de Auskunft zu häuslicher und sexueller Gewalt ebenso wie zu Stalking, Mobbing oder Zwangsheirat. Sie unterstützen jedoch nicht nur von diesen Gewaltformen betroffene Mädchen und Frauen, sondern beraten darüber hinaus auf Wunsch auch Familienmitglieder, Freunde und Fachkräfte. Jederzeit können Dolmetscherinnen für viele Sprachen zugeschaltet werden.

Die Gleichstellungsbeauftragten im Tecklenburger Land möchten mit ihrer Teilnahme an der Tütenaktion dazu beitragen, dass möglichst viele Mädchen und Frauen von dem Beratungsangebot erfahren. Deshalb freuen sie sich, dass ab dem 25. November zahlreiche Brötchentüten mit dem Kampagnenslogan „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ sowie dem Hinweis auf das Hilfetelefon über die Ladentheke gereicht werden. Gerne, so der Gedanke dahinter, kann im Weiteren der Hinweis auf Hilfe von Hand zu Hand gehen. Er soll möglichst die Runde machen.

In Ibbenbüren ist die Teilnahme an der Tütenaktion ein großes Gemeinschaftsprojekt von zahlreichen Akteurinnen des Arbeitskreises Frauen, der aus Vertreterinnen von Stadtverwaltung, Politik, Seniorenbeirat, verschiedenen karitativen Einrichtungen sowie Jugend und Sport besteht. Zudem machen in diesem Jahr erstmalig die weiterführenden Schulen bei der Aktion mit. Entsprechend werden die Aktionstüten neben den teilnehmenden Bäckereien auch in den Pausenkiosken der weiterführenden Schulen über die Theke gehen.

Mit dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Mädchen und Frauen rufen die Vereinten Nationen weltweit an jedem 25. November dazu auf, alle Formen der Diskriminierung und Gewalt gegenüber Mädchen und Frauen zu bekämpfen. Dieser Tag wurde dazu 1999 offiziell von den UN zum Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Mädchen und Frauen ausgerufen. Den Anstoß dafür gab der Fall der drei Schwestern Maria Teresa, Minerva und Patria Mirabal. Diese waren Mitglieder der linksgerichteten Movimiento Revolucionario 14 de Junio (Revolutionäre Bewegung 14. Juni) in der Dominikanischen Republik. Sie wurden 1960 von Militärangehörigen des damaligen Diktators Rafael Trujillo verschleppt und ermordet. Der 25. November jenes Jahres ist der offizielle Todestag der drei Schwestern.

Foto: Stadt Ibbenbüren / André Elshoff

Ibbürener Volkszeitung vom 31. August 2023

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung, 31.08.2023 – Anke Beimdieck (Autorin), Foto Anke Beimdieck
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