Die Projektidee

Um Kinder mit Lernfreude zu selbstständigen Persönlichkeiten reifen zu lassen, benötigen sie Unterstützung und Förderung, die alleine über das Lehrpersonal und die ErzieherInnen in Schulen und Familienzentren derzeit nicht (mehr) gewährleistet werden kann.
Um Familienzentren, Schulen und Kindergärten bei ihrer Aufgabe, Kindern zu selbständigen Persönlichkeiten reifen zu lassen, zu unterstützen, ist im Jahr 2011 in enger Kooperation zwischen der Bürgerstiftung Tecklenburger Land und dem Sozialdienst kath. Frauen die Projektidee zu „Wir für Kinder“ entstanden. Das Projekt ist in den ersten Jahren über die Aktion Mensch mitgefördert worden.

„Wir für Kinder“ möchte durch den Einsatz ehrenamtlicher Coaches besonders belastete und benachteiligte Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren zusätzlich betreuen, unterstützen und damit zum Partner der Kinder in den Einrichtungenwerden.

In enger Zusammenarbeit mit den Kindergärten, Familienzentren und (offenen Ganztags)- Grundschulen, in Kooperation mit den Lehrkräften und den Familien, wird überlegt, mit welchen Kindern die Coaches zusammen arbeiten. Sie werden in den Einrichtungen strukturell eingebunden, ihre Tätigkeit wird in den Ablauf der Einrichtungen eingebettet.
Die ehrenamtlich tätigen Coaches schenken den Kindern vor allem Zeit, Aufmerk-samkeit und individuelle Unterstützung im Erziehungs- und Bildungsbereich.
In den Schulen begleiten sie einzelne Kinder während des Unterrichtes, in der Sprach- und Lesekompetenz oder im mathematischen Bereich. Sie helfen bei den Hausaufgaben, oder bieten spezielle Förderangebote an für kleine ausgesuchte Gruppen im Bereich Technik, Werken, Sport, Entspannung oder Kochen und Backen.
In den Familienzentren geht es hauptsächlich um die Sprachförderung und die Stärkung des sozialen Miteinanders beim Spielen, Basteln, Singen oder bei anderen Aktionen.
Ausgehend von den Stärken der Kinder arbeiten die Coaches mit den Kindern an den Schwächen, lernen, sie anzunehmen und mit ihnen umzugehen.