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Archiv 2014 Archiv der Jahre 2007 - 2013Archiv der einzelnen Dienste und Projekte

 

Archiv: Kindertagespflege

 

 

 

2014

Wirksame Strategien bei ADS und ADHS - Fachkräfte des SkF bilden sich fort (02/14)

Tagesmütter/Tagesväter gesucht (02/14)

Tagesmütter erwerben Zertifikate (01/14)

 

2013

Im Mittelpunkt steht das Kind (12/13)

Platz zum Spielen und Ruhen - Großtagespflege begleitet neun kleine Kinder durch den Tag (05/13)

Kindertagespflege (03/13)

Tagesmütter wollen im Mai loslegen (02/13)

Qualifizierte Tagesmütter - SKF vergibt Zertifikate an 15 Frauen (02/13)

Infoveranstaltung Kindertagespflege in Recke (01/13)

 

2012

161 Kinder werden betreut (11/12)

Wir suchen SIE! Tagespflegepersonen in Mettingen (10/12)

Grundausbildung von Tageseltern erfolgreich abgeschlossen - Bessere Tagesmütter für unsere Kleinen (09/12)

Neue Kindertagespflegestelle: U-3-Betreuung im alten Kindergarten St. Ludwig (09/12)

Informationsveranstaltung der Deutschen Rentenversicherung beim SkF (07/12)

Mehr als ein Notnagel (06/12)

In der Stadt Hörstel stehen 25 Tagesmütter zur Verfügung (01/12)

 

2011

Tagesmütter sind beliebt (01/11)

 

2010

Nachmittags ist Hannelore da - und die Eltern können in Ruhe arbeiten (07/10)

Große Resonanz für Tagespflege (06/10)

Neun Feldmäuse und zwei Tagesmütter: "Es macht einfach riesigen Spaß" (05/10)

Bedarf an Tagesmüttern - SkF und Fabi bilden aus (03/10)

 

2009

Besteuerung ist nicht allzu kompliziert - SkF bietet Fortbildung für Tagesmütter an (02/09)

 

2008

Erste Großstelle für Kindertagespflege im Tecklenburger Land in Seeste eröffnet (11/08)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V. vom 24.02.2014

 

 

 

 

 

Wirksame Strategien bei ADS und ADHS - Fachkräfte des SkF bilden sich fort

 

 

 

 

 

Die Geschäftsführerin Frau Barbara Kurlemann (4. v. r.) begrüßte die Referentin, Frau Doris Morszeck-Groten (3.v.r.) sowie die TeilnehmerInnen der Fortbildung (v.l.) Julia Timmermann, Susanne Kühm-Bös., Frederik Winter, Eva Lanze, Irina Isenbart, Marion Nagel, Roswitha Göcke. Es fehlt: Ruth Schwarz

 

Aufmerksamkeitsstörungen ADS/ ADHS war das Thema zu dem sich die MitarbeiterInnen des Adoptions- und Pflegekinderdienstes sowie der Kindertagespflege des Sozialdienstes kath. Frauen e.V. Ibbenbüren über vier Tage schulen ließen.

Referentin war Frau Doris Morszeck-Groten Dipl.-Sozialarbeiterin, ADHS-Trainerin für Beratung und Elternschulung aus Osnabrück. Die MitarbeiterInnen wurden informiert über die neuen Erkenntnisse zu ADS/ADHS und einem daraus resultierendem speziell entwickelten Elterntraining. Ziel ist es, neben dem neuen Verständnis der Störung ganz konkrete alltagstaugliche Schritte und wirksame Strategien kennen zu lernen und weiter zu entwickeln. Damit soll ein stressfreierer Familienalltag möglich werden und die vielen positiven Eigenschaften der Kinder wieder erlebt werden können. Am 26.03.14 startet die Fortbildung auch für Pflegeeltern.

Weitere Informationen können beim SkF e.V., Ibbenbüren, Oststr. 39, 49477 Ibbenbüren erfragt werden unter Tel.: 05451/96860.

 

 

 

 

 

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Anzeige des SkF Ibbenbüren e. V. vom 01.02.2014

 

 

 

 

 

Der Sozialdienst kath. Frauen e.V. sucht

 

Tagesmütter/Tagesväter

 

im Tecklenburger Land (Altkreis Tecklenburg). Wir suchen engagierte Personen, die Freude im Umgang mit Kindern haben.

Sie sollten bereit sein sich mit 160 Unterrichtsstunden zu qualifizieren und längerfristig in Kooperation mit dem SkF und dem Jugendamt die Betreuung von Kindern im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit zu übernehmen.

 

 

 

 

 

Nähere Informationen beim SkF unter Telefon: 05451-9686-0.

Sozialdienst kath. Frauen e.V., Oststraße 39, 49477 Ibbenbüren

Telefon: 05451-9686-0, E-Mail: info@skf-ibbenbueren.de

 

 

 

 

 

Link zum Fachdienst Kindertagespflege

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (03.01.2014)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Westfälische Nachrichten (04.12.2013)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken den Westfälischen Nachrichten für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Westfälische Nachrichten (29.05.2013)

 

 

 

 

 

Platz zum Spielen und Ruhen - Großtagespflege begleitet neun kleine Kinder durch den Tag

 

 

 

 

 

LIENEN (von Michael Baar): „Sonnenkinder“ hat sie sich genannt, die Großtagespflege in Lienen. Auf der Höhe 17 haben Patricia Sohn-Jaritz und Birgit Uchdorff ein Domizil gefunden für ihre neun Pflegebefohlenen. Fröhliche Kinderstimmen schwirren durch den großen Raum.

 

Der Tag hat vor rund eineinhalb Stunden begonnen. Von 8 bis 16 Uhr bieten die beiden Tagesmütter die Betreuung der unter drei Jahre alten Mädchen und Jungen an. „Oder nach Vereinbarung“, weist Patricia Sohn-Jaritz auf die Möglichkeit flexibler Betreuungszeiten hin.

 

 

Allen Grund zum Lachen haben Patricia Sohn-Jaritz (Mitte), Leiterin der „Sonnenkinder“, und ihre Kollegin Birgit Uchdorff (rechts) sowie Kathi Althaus (SkF) und fünf der neun kleinen Gäste.Foto: Michael Baar

 

Mit einem gemeinsamen Frühstück fängt der Tag der „Sonnenkinder“ an. Danach geht´s in den Waschraum, Zähne putzen und waschen. Bei Freispiel entscheiden die Kinder, was sie machen wollen. Im Morgenkreis wird das bisher erlebte besprochen, dann geht´s nach draußen in den großen Garten – egal, wie ungemütlich das Wetter auch ist.

 

Bei der Vorbereitung des gemeinsamen Mittagessens helfen die Mädchen und Jungen im Rahmen ihrer Fähigkeiten. Das kann Gemüse schnippeln sein, Tisch decken oder Abräumen nach dem Essen.

 

„Ausgewogen, gesund, ökologisch und unter Berücksichtigung dessen, was Kinder gerne essen“, beschreibt die Leiterin das Rezept für die tägliche Mahlzeit. Für die folgende Ruhephase steht für jedes Kind im Obergeschoss ein Bettchen bereit. „Nach einem Vormittag voller Aktion sind die Kleinen schon müde“, weiß Birgit Uchdorff aus Erfahrung.

Nach dem Nickerchen gibt´s frisches Obst, es wird gespielt „und dann beginnt auch schon die Abholphase“, fassen die beiden den Tagesablauf zusammen.

Ohne das die Kinder es merken, kommen die beiden Tagesmütter ihrem Bildungsauftrag nach. „Der ist vorgegeben, genau so wie die Bildungs-Dokumentation für jedes einzelne Kind“, erläutert Kathi Althaus. Sie ist Mitarbeiterin des SkF Ibbenbüren. Der Sozialdienst katholischer Frauen ist vom Kreis mit der Umsetzung der Tagespflege-Angebote beauftragt worden.

Gemüse putzen, Nachtisch-Schälchen nach Form oder Farbe sortieren – das erfüllt die Bildungs-Vorgaben. „Wir machen viel im Wahrnehmungsbereich“, hat Patricia Sohn-Jaritz diese Stärke der Kleinen im Blick.

Auch wenn es für die Umsetzung der Großtagespflege Zuschüsse aus dem U3-Programm des Kreisjugendamts gegeben hat – „Wir müssen viel in Eigenregie machen“. So, wie die Leiterin das sagt, hört sich das gar nicht so schlimm an. Zum Glück helfen die Eltern mit, beispielsweise am vergangenen Wochenende beim Einzäunen des Gartens.

Jetzt freuen sich die „Sonnenkinder“ auf Sonntag und auf viele Besucher, die sie kennen lernen wollen.

 

 

 

 

 

 

 

Familien schauen sich um - Tag der offenen Tür in der Großtagespflegestelle

 

 

 

 

 

mba LIENEN „Es war gleich richtig viel los.“ Birgit Uchdorff schnauft einen Moment durch. Die Großtagespflege, Auf der Höhe 17, ist am Sonntag Anlaufpunkt für viele Familien.

Die informieren sich über das Angebot der beiden Tagesmütter Patricia Sohn-Jaritz und Birgit Uchdorff. Die Mädchen und Jungen freuen sich zudem über viel Spielzeug und – endlich macht das Wetter mal keinen Strich durch die Rechnung – über die Spielmöglichkeiten auf dem Rasen. Bei Waffeln, Kaffee und Kuchen informieren die beiden Mitarbeiterinnen über die Arbeit der Großtagespflegestelle, die seit Kurzem ihre Arbeit aufgenommen hat.

Informationen zur Tagespflege gibt es bei Kathi Althaus vom Sozialdienst katholischer Frauen (05451/9686-51, E-Mail althaus@skf-ibbenbueren.de) oder in der Großtagespflegestelle, Auf der Höhe 17. Anmeldungen sind nur über den SkF möglich.

 

Bälle sind ein tolles Spielzeug, nicht nur für kleine Kinder, wie sich am Sonntag zeigte.Foto: Michael Baar

 

 

 

 

 

Wir danken den Westfälischen Nachrichten für die Bereitstellung dieser Zeitungsartikel.

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V. vom 13.03.2013

 

 

 

 

 

Kindertagespflege

 

 

 

 

 

Donnerstag, 20. März, informiert Bärbel Becker-Vörckel in Laggenbeck über Möglichkeiten der Kindertagespflege. Um 11.00 Uhr sind Interessierte in das Familienzentrum Kindergarten Sonnenblume eingeladen. Viele Eltern oder Alleinerziehende können aufgrund von Berufstätigkeit oder Ausbildung ihre Kinder nicht ganztägig betreuen. Dann müssen sie eine Tagesbetreuung außerhalb der Familie sicherstellen.

In Ibbenbüren wird die Kindertagespflege als familienergänzende Form der Förderung von Kindern durch den Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) organisiert. Derzeit stehen verschiedene Tagesmütter für die Betreuung in der Tagespflegefamilie zu verschiedenen Zeiten zur Verfügung. Einzelne Tagesmütter zudem Tagespflege im Haushalt der Eltern und in anderen Räumlichkeiten an.

Für Frauen, die Tagesmutter werden möchten,  hat der SKF regelmäßige Fortbildungsangebote und vermittelt ausgebildete Tagespflegepersonen in Familien.

 

 

 

 

 

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Westfälische Nachrichten (28.02.2013)

 

 

 

 

 

Tagesmütter wollen im Mai loslegen

 

 

 

 

 

(von Michael Baar) Lienen - Mit Großpflege-Tagesstellen soll ab Mai die Situation der U3-Betreuung in Lienen verbessert werden. Der Fachausschuss diskutierte jetzt die Möglichkeiten.

 

 

Ende des vergangenen Jahres ist die Gemeinde „kalt erwischt worden“. Sagt Bürgermeister Dr. Martin Hellwig und bezieht sich auf die Kindergartenbedarfsplanung. Vor zwei Jahren, vor eineinhalb Jahren, vor einem Jahr – die Verwaltung ist stets davon ausgegangen, dass Lienen und Kattenvenne gut versorgt sind. „Der Kreis hat das auch so gesehen.“

Doch jetzt ist die Sache gekippt. Zum Sommer sollen ein bis zwei Gruppen fehlen. Hat das Kreisjugendamt festgestellt.

Die Suche nach einem Träger, der eine Tageseinrichtung betreibt, war erfolglos. Bis zum nächsten Jahr habe das Kreisjugendamt keine Einwände, wenn durch Überbelegungen in vorhandenen Gruppen, Tages- und Großtagespflege der Bedarf kompensiert werde, erläutert der Bürgermeister im Fachausschuss. Damit bleibe Zeit, „in Ruhe für 2014 eine Lösung hinzubekommen“.

 

 

Die dafür erforderlichen Bedarfszahlen sollten nach seiner Einschätzung dann auch vorliegen. Auch wenn es „das klare Elternbild“ nicht mehr gebe, weiß der Vater eines kleinen Sohnes aus eigener Erfahrung.

Was ist Großtagespflege? Es ist eine Gruppe mit maximal neun Kindern im Alter unter drei Jahren, die von zwei qualifizierten Tagesmüttern begleitet werden. In Lienen ist zu diesem Zweck bereits ein Haus renoviert worden, erfahren die Ausschussmitglieder von Patricia Sohn-Jaritz. Sie wird mit einer Kollegin voraussichtlich im Mai die Großtagespflegestelle eröffnen. Offizielle Bezeichnung: Zusammenschluss von Tagespflegepersonen. Gruppen-, Ruhe-, Schlaf- und Aufenthaltsraum seien in dem Haus vorhanden. Als „großes Plus“ bezeichnet sie den dazugehörigen rund 1000 Quadratmeter großen Garten.

 

 

 

 

Maximal neun Kinder im Alter unter drei Jahren können in der Großpflege-Tagesstelle – hier in Halen – betreut werden. Im Mai wollen Patricia Sohn-Jaritz und ihre Kollegin in Lienen mit diesem Angebot starten. Foto: Renate Lammers

 

 

 

 

 

Ansprechpartner für Eltern ist der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Ibbenbüren. An den hat der Kreis diese Aufgabe delegiert. Ansprechpartnerin für Eltern aus Lienen ist beim SkF Kathi Althaus (Telefon:05451/9686-51), wenn ein Antrag gestellt werden soll. Dass in der Großtagespflegestelle Plätze frei bleiben, glaubt sie nicht. „Wir suchen auch noch Tagesmütter“, äußert sie im Gespräch mit den WN einen Wunsch.

Die Kosten für die Betreuung eines Kindes hängen von der Zahl der gebuchten Stunden (zwischen 25 und 50) ab und orientieren sich an den Elternbeiträgen, die in Kindertagesstätten erhoben werden.

Voraussetzung für die Förderung der Investitionen in ein Gebäude: Das Angebot wird mindestens fünf Jahr vorgehalten. Vorgesehen ist eine Öffnungszeit montags bis freitags von 7.30 bis 16.30 Uhr. Die Arbeit der Tagesmütter unterliegt der Aufsicht des Kreisjugendamts.

Martin Hellwig spricht von einem „Glücksfall, dass dieses Angebot jetzt gerade da ist“ und stößt damit auf keinen Widerspruch im Ausschuss.

 

 

 

 

 

Wir danken den Westfälischen Nachrichten für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (04.02.2013)

 

 

 

 

 

Qualifizierte Tagesmütter

 

 

 

SkF vergibt Zertifikate an 15 Frauen

 

 

 

LENGERICH. Nach insgesamt 160 Unterrichtsstunden haben jetzt 15 Frauen aus dem Kreis Steinfurt im Martin-Luther-Haus während einer Feierstunde ihr Zertifikat zur Tagesmutter bekommen. In Kooperation mit der Familienbildungsstätte Ibbenbüren führen Fachberaterinnen des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) regelmäßige Qualifizierungskurse in Lengerich und Ibbenbüren durch.

In einem Grund- und Vertiefungskursus haben sich die Teilnehmerinnen mit Fragen zu rechtlichen, organisatorischen und vor allem pädagogisch und psychologischen Besonderheiten dieser Betreuungs- form auseinandergesetzt. Die Kinder- tagespflege ist ein Betreuungsangebot für Kinder von null bis 14 Jahren, wenn Eltern oder Alleinerziehende aufgrund von Berufstätigkeit, Studium oder Ausbildung die Versorgung nicht selbst übernehmen können.

Der SkF sucht laufend neue Bewerberinnen, die sich für den Bereich der Kindertagespflege interessieren.

Näherer Informationen gibt es unter Telefon 05451/96860 und unter www.skf-ibbenbueren.

 

 

 

 

DOWNLOAD/DRUCK des Zeitungsartikels

 

Grund zur Freude haben die Tagesmütter, die jetzt ihre Zertifikate erhielten. Mit dabei hatte manche auch den eigenen Nachwuchs. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

 

 

 

 

 

Wir danken den Westfälischen Nachrichten für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V. vom 15.01.2013

 

 

 

 

 

Infoveranstaltung Kindertagespflege in Recke

 

 

 

 

 

Im Hinblick auf die aktuelle Situation der Kindertagespflege in Recke und den veränderten Rechtsanspruch ab 01.08.2013 , nach welchem Kinder ab einem Jahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz haben, soll am 30.01.2013 um 20:00 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema Kindertagespflege im Rathaus in Recke statt finden.  Dieser Termin ist im Rahmen der Zusammenarbeit der Familienzentren, Kindertagesstätten, der Gleichstellungsbeauftragten Frau Westphal und der Fachberatung Kindertagespflege Frau Timmermann ins Leben gerufen worden.  Die Kinderbetreuung über Tagespflegepersonen („Tagesmütter/-väter“) gilt als gleichrangiges, familiennahes Betreuungsangebot neben der Betreuung im Kindergarten. Um die Kindertagespflege in Recke bekannter zu machen und flächendeckender auszubauen haben Interessierte die Möglichkeiten sich über die Rahmenbedingungen der Kindertagespflege zu informieren. Dazu zählen Eltern, die ihr Kind in Tagespflege geben möchten sowie interessierte Frauen und Männer die überlegen Tagespflege zukünftig anzubieten. Wichtig ist, dass jedes Kind optimal betreut wird. Die Voraussetzungen für die Tätigkeit als „Tagesmutter/-vater“ haben sich positiv verändert. Frau Timmermann wird an diesem Abend auf die vielfältigen Fragen (Änderungen/Neuigkeiten) der Kindertagespflege eingehen.

Seit dem 01.01.2001 übernimmt der Sozialdienst kath. Frauen Ibbenbüren e.V. für den Verwaltungsbezirk Tecklenburg als Delegationsträger des Kreises Steinfurt den Aufgabenbereich der Kindertagespflege und ist somit auch für die Gemeinde Recke zuständig. Erste Informationen erhalten Sie auch unter www.skf-ibbenbueren.de

 

 

 

 

 

Ansprechpartner:

SkF Ibbenbüren, Julia Timmermann 05451/968682 oder Gemeinde Recke, Maria Westphal 05453/91018.

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkzeitung (12.11.2012)

 

 

 

 

 

161 Kinder werden mittlerweile betreut

 

 

 

 

 

Das Ausbauziel im Bereich der Kindertagespflege wurde bereits im Frühjahr 2012 mit 140 bis 150 belegten Plätzen mehr als erreicht. Mittlerweile sind es sogar 161 Kinder, die in einer Tagespflege betreut werden - das ist allerdings mit entsprechenden Mehrkosten verbunden.

Ibbenbüren. 161 Kinder werden mittlerweile in einer Tagespflege betreut. Im Jahr 2008 waren es noch 114. „Das ist eine tolle Entwicklung“, kommentiert Petra Gittner, Leiterin des Fachdienstes Kinder und Jugend die Zahlen, mit denen sich der Jugendhilfeausschuss am Dienstag, 20. November, um 17 Uhr im neuen DRK-Kindergarten „Weltentdecker“ neben McDonald’s, beschäftigen wird.

Somit, so heißt es in der Vorlage, liege die Betreuungsquote für unter dreijährige Kinder zu Beginn des aktuellen Kindergartenjahres 2012/2013 bei rund 28 Prozent. Damit wurde das Ausbauziel im Bereich der Kindertagespflege bereits im Frühjahr 2012 mit 140 bis 150 belegten Plätzen mehr als erreicht. Das bedeutet aber auch, sagt Gittner, dass das bereitgestellte Geld nicht ausreicht. „Das war in der Planung so nicht abzuschätzen.“ Vermutlich kostet der gewollte Ausbau 220 000 Euro mehr als gedacht. Das Defizit soll durch Minderausgaben bei den Hilfen zur Erziehung ausgeglichen werden. „Das sieht bisher ganz gut aus.“

 

Um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden und den veränderten Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung zum Stichtag 1. August 2013 erfüllen zu können, wurde und werde derzeit mit dem Träger SKF Ibbenbüren der Ausbau von Großtagespflegestellen in Ibbenbüren stark forciert. Momentan gibt es fünf Großtagespflegestellen mit jeweils neun Plätzen: Bildungswerk Krümelmäuse 1, Bildungswerk Krümelmäuse 2, St. Ludwig Kinderinsel, privat Würmchenland und privat Zappelmänner. Da sich in den Stadtteilen Püsselbüren und Laggenbeck erheblicher Betreuungsbedarf abzeichne, soll in diesen Bereichen zum Kindergartenjahr 2013/2014 je eine weitere Großtagespflegestelle à neun Plätze eingerichtet werden.

„Die Eltern klopfen an unsere Tür“, erzählt Gittner. Das habe mit der Lebenswirklichkeit zu tun. „Von einem Gehalt können heute viele nicht mehr leben.“ Zudem gebe es mittlerweile viele gut ausgebildete Mütter, die Bedenken hätten, dass nach einer längeren Pause ihr Job weg sei.

In der Bewegungslandschaft finden auch die Unter-Dreijährigen vieles zu entdecken.

Foto: Tobias Vieth, IVZ

 

Die Nachfrage nach einer Tagespflege sei auch da, weil sich manche kleine Kinder noch nicht so gut in eine größere Gruppe, beispielsweise in einem Kindergarten, einfügten. Zudem bieten die Tagespflegen „hochflexible Zeiten“ an, die Eltern mit Schichtdienst entgegen kämen, erklärt Gittner. Teilweise könnten die Kinder bis in die späten Abendstunden oder über Nacht bleiben.

Hinzu kämen weitere Anforderungen seitens der Eltern, beispielsweise dass Kinder nach dem Besuch des Kindergartens oder der Grundschule betreut werden. Auch Eltern von Kindern mit Behinderungen fragen Angebote der Kindertagespflege nach, berichtet Gittner.

„Wir sind sehr froh darüber, dass der Träger, der Sozialdienst katholischer Frauen, Kräfte findet, die das machen. Die sind sehr qualifiziert.“ Aufgrund der sehr guten Qualifikation bekämen fast alle Tagespflegemütter den Höchstsatz, 4,50 Euro pro Stunde, gezahlt.

Der Träger, der SkF, habe aber auch darauf hingewiesen, dass die ihm übertragene Aufgabenwahrnehmung im Bereich der Kindertagespflege mit dem bislang gewährten Personalstellenanteil (eine Stelle) nicht zu bewältigen sei. Im Jahr 2013 soll der Stellenanteil um eine halbe Stelle aufgestockt werden. Die Kosten von rund 29 000 Euro sollen in den Haushalt für 2013 eingestellt werden.

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung der Familienbildungsstätte Ibbenbüren und des SkF Ibbenbüren e. V. vom 24.09.2012

 

 

 

 

 

Grundausbildung von Tageseltern erfolgreich abgeschlossen!

Bessere Tagesmütter für unsere Kleinen!

 

 

 

 

 

In Lengerich im Martin–Luther Haus  erhielten am Dienstag, 18. September 2012 sechzehn frisch qualifizierte Tagesmütter von Frau Ender von der Familienbildungsstätte Ibbenbüren ihre Grundqualifikationsbescheinigungen nach DJI (Deutsches Jugend Institut).  Frau Becker-Vörckel, Frau Prigge und Frau Althaus vom Fachdienst Kindertagespflege des SKF Ibbenbüren als Vertreterinnen des Jugendamtes Ibbenbüren und des Kreisjugendamtes Steinfurt für den Altkreis Tecklenburg übergaben den Damen ihre Bescheinigungen und freuen sich wieder neue qualifizierte Tageseltern vermitteln zu können.

 

 

 

 

Die Frauen haben sich an 25 Vormittagen mit den grundsätzlichen Fragen zu den rechtlichen, organisatorischen und pädagogischen Besonderheiten dieser familiennahen Betreuungsform auseinandergesetzt. Ab Mitte September werden 15 Tagesmütter den Vertiefungskurs nach DJI über weitere 80 Unterrichtsstunden besuchen, um danach  als bundesweit nach DJI qualifizierte, professionelle  Tageseltern anerkannt und vermittelbar zu sein.

Es erhielten ihre Bescheinigungen: Elke Altruthemeyer (Lengerich), Kathrin Dierckes (Ibbenbüren), Sarah Domschke (Lotte), Sandra Emschermann (Ladbergen), Monika Hofner (Tecklenburg), Christiane Kaldemeyer (Tecklenburg), Saskia Linnenschmidt (Hörstel), Berit Richter (Ibbenbüren), Carmen Rutheschröer (Ladbergen), Simone Schulze Isfort (Ibbenbüren), Antje Setzkorn (Westerkappeln), Kerstin Smigielski (Ladbergen),Tatiana Smirnow (Lotte), Simone Teepe (Westerkappeln), Birgit Uchdorff (Lienen), und Marion Wablonka-Vahrenhoerst (Lienen).

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkzeitung (05.09.2012)

 

 

 

 

 

Neue Kindertagespflegestelle: U-3-Betreuung im alten Kindergarten St. Ludwig

 

 

 

 

 

Neues Angebot der U-3-Betreuung: "Kinderinsel" heißt die neue Gruppe im Familienzentrum St. Ludwig, die es seit dem 22. August am Fuß der Ludwigkirche im "Alten Kindergarten" gibt. Derzeit sind dort sechs Kinder von zehn Monaten bis drei Jahren in der Kindertagespflege.

Ibbenbüren. Das Wort ist sperrig: „Großtagespflegestelle“. Mancher wisse gar nicht, was das ist, sagt Stefanie Lietmeyer-Hölscher, denke am Ende gar an Altenpflege. „Kinderinsel“ klingt da doch viel netter. So heißt die neue Gruppe im Familienzentrum St. Ludwig, die es seit dem 22. August am Fuß der Ludwigkirche im „Alten Kindergarten“ gibt. Derzeit sind dort sechs Kinder von zehn Monaten bis drei Jahren in der Kindertagespflege. Neun dürfen es maximal sein. Sie werden betreut von den Tagesmüttern Petra Rennefeld-Stephan und Stefanie Lietmeyer-Hölscher, beide ausgebildete Erzieherinnen und selbst Mütter.

 

 

 

Die „Kinderinsel“ im alten Kindergarten St. Ludwig hat ihre Arbeit aufgenommen. Dort kümmern sich die ausgebildeten Erzieherinnen Petra Rennefeld-Stephan (l.) und Stefanie Lietmeyer-Hölscher zurzeit um sechs Kinder – neun dürfen es maximal sein. Foto: Tobias Vieth (IVZ)

 

Der maßgebliche Unterschied zur Arbeit sonstiger selbstständiger Tagesmütter ist, dass sie die Kinder dort nicht in der eigenen Familie, sondern in einem extra Raum betreuen. In diesem Fall ist dieser im früheren Kindergarten St. Ludwig, den die Kirchengemeinde Heilig Kreuz vermietet. Die Kinderinsel ist die dritte Großtagespflegestelle in Ibbenbüren.

Von der Idee bis zur Eröffnung der Kinderinsel vergingen etwa eineinhalb Jahre, erinnert sich Lietmeyer-Hölscher. Im Mai kam dann das Okay. Die Leiterin des Jugendamtes, Petra Gittner, signalisierte großes Interesse an mehr professioneller Kindertagespflege, vor allem um den Bedarf an Betreuungsplätzen für weitere U-3-Kinder in der Stadt zu decken. „Es ist wirklich eine hoch qualifizierte Form der Kinderbetreuung“, erklärt Gittner. Das könne man gar nicht oft genug betonen.

 

 

 

Mit finanzieller Hilfe des Jugendamtes und reichlich ehrenamtlichem Engagement wurde der Raum, in dem zuvor eine Loslösegruppe war, renoviert und neu eingerichtet. Ein Ruheraum, eine Küche und der Spielplatz direkt am Gebäude dürfen mitgenutzt werden. Momentan wird ein Teil des Außengeländes umgeplant, sodass er speziell den Bedürfnissen der Kleinsten gerecht wird. Geplant ist auch, dass der Ludwigkindergarten mit einer U-3-Gruppe Nachbar der Kinderinsel wird, erklärt Margret Evers, Leiterin des Familienzentrums. Die Kinderinsel würde als Nachbar von den Umbaumaßnahmen profitieren. Dann gäbe es zwei U-3-Gruppen nebeneinander: Eine des Kindergartens, eine der Kindertagespflege, die in Ibbenbüren der Sozialdienst katholischer Frauen koordiniert.

Ein Unterschied der Kinderinsel zum Kindergarten ist, dass Eltern nicht gleich 25 Stunden oder noch mehr Betreuung buchen müssen. Bei sehr jungen Kindern, die noch gar nicht in eine große Kindergartengruppe sollen, ist Kindertagespflege oft eine Variante. Wenn Eltern arbeiten müssen und die Kinder mindestens 15 Stunden Betreuung wöchentlich brauchen, unterstützt das Jugendamt die Eltern bei der Finanzierung eines Platzes. Die Kosten regelt wie bei Kindergärten auch eine Elternbeitragssatzung.

In der Kinderinsel liegt die Kernbetreuungszeit montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr. Derzeit sind dort noch drei Plätze frei, Interessierte sind eingeladen, die Einrichtung zu besuchen.

Informationen über die Kinderinsel unter 0 54 51/ 59 30 62. Informationen zur Kindertagespflege allgemein beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), 0 54 51 / 96 86 80 (Bärbel Becker-Vörckel).

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V. vom 09.07.2012

 

 

 

 

 

Informationsveranstaltung  der Deutschen Rentenversicherung beim Sozialdienst katholischer Frauen

 

 

 

 

 

Der Sozialdienst katholischer Frauen in Ibbenbüren ist seit dem 01.01.2001 als Delegationsträger des Kreisjugendamtes Steinfurt für den Aufgabenbereich der Kindertagespflege im Verwaltungsbezirk Tecklenburg zuständig.

Im Rahmen des jährlichen Fortbildungsprogramms für Tagespflegepersonen (TPP) des SkF fand am 20.06.2012 eine Informationsveranstaltung zum Thema „Rente allgemein und Alterssicherung speziell für TPP“ in der Familienbildungsstätte in Ibbenbüren statt. Frau Ulrike Sundermann von der Deutschen Rentenversicherung Westfalen referierte zum Thema vor zahlreicher interessierter Zuhörerschaft. Gerade für Frauen, die aufgrund von Kindererziehung und/oder Pflege von Angehörigen unterbrochene Erwerbsbiographien haben, wird die Frage der Alterssicherung und Verhinderung von Altersarmut immer wichtiger.

Frau Sundermann sprach die Themenbereiche Anrechnung von Kindererziehungszeiten, Berücksichtigung von Pflegezeiten, Rente bei Mini-Jobs und die unterschiedlichen Rentenformen wie Altersrente, Hinterbliebenenrente, Witwenrente, Witwenrente für geschiedene Ehefrauen, Waisenrente und Erziehungsrente an.

Auch aus der Tätigkeit als Tagespflegeperson können Rentenansprüche erwachsen. Dies ist der Fall, wenn Betreuungspersonen aus dieser idR selbständigen Tätigkeit einen steuerpflichtigen Gewinn über 400,--€ monatlich vereinnahmen. Die TPP unterliegen dann der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht mit der Folge, dass fällige Beiträge zur Rentenversicherung auf Antrag hälftig vom Jugendamt erstattet werden.

Im Zuge des großen Interesses der TPP an rentenrelevanten Fragen wurde am 06.07.2012 noch ein Betriebssprechstundentag der DRV  im Sozialdienst kath. Frauen in Ibbenbüren angeboten. Hier konnten die TPP kurzfristig ihre individuellen Rentenverläufe mit Frau Sundermann in Einzelterminen klären.

Für die Zukunft ist wegen der äußerst positiven Resonanz eine jährliche Renten-Informationsveranstaltung und anschließender individueller Betriebssprechstunde für TPP im SkF geplant.

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (07.06.2012)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DOWNLOAD/DRUCK des Zeitungsartikels

 

 

 

 

 

Wir danken der Zeitungsgruppe Münsterland für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkzeitung (22.01.2012)

 

 

 

 

 

In der Stadt Hörstel stehen 25 Tagesmütter zur Verfügung

 

 

 

 

 

Beruf „Tagesmutter“? Das war in Hörstel bis vor einigen Jahren noch eine ganz exotische Angelegenheit, ausgeübt von einzelnen oder besser: vereinzelten Frauen. Inzwischen gehört das Betreuungsangebot auch für Kinder unter drei Jahren zu einem zuverlässigen Gesamtprogramm des Kreisjugendamtes Steinfurt.

Hörstel. Beruf „Tagesmutter“? Das war in Hörstel bis vor einigen Jahren noch eine ganz exotische Angelegenheit, ausgeübt von einzelnen oder besser: vereinzelten Frauen. Der Arche-Kindergarten in Hörstel hat sich früh bemüht, die Angebote zu koordinieren. Inzwischen gehört das Betreuungsangebot auch für Kinder unter drei Jahren zu einem zuverlässigen Gesamtprogramm des Kreisjugendamtes Steinfurt. Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. in Ibbenbüren (SkF) koordiniert die Kindertagespflege im Auftrag des Jugendamts. In den vier Hörsteler Ortsteilen kann SkF-Mitarbeiterin Renate Mohr auf 25 Tagesmütter zurückgreifen; davon sind derzeit 20 als Betreuungsperson tätig. Einmal im Monat treffen sich die Frauen (einen Tagesvater gibt es bislang nicht in Hörstel) im Familienzentrum des Arche-Kindergartens, um fachliche Erfahrungen auszutauschen. Dazu bringen sie ihre Betreuungskinder mit. Die teils jüngeren, teils älteren Frauen haben alle mindestens zwei Qualifizierungskurse mit je 80 Stunden absolviert. „Dies ist eine anspruchsvolle Aufgabe“, sagt Renate Mohr.

Die Tagesmütter der Stadt Hörstel treffen sich regelmäßig im Familienzentrum des Arche-Kindergartens. Stephan Beermann

 

Alle Tagesmütter in Hörstel haben eigene Kinder, noch ganz kleine oder schon große. Ingrid Möller aus Riesenbeck zum Beispiel hat sechs eigene Kinder groß gezogen und geht in ihrer Aufgabe als Tagesmutter auf. „Ohne Kinder ist das Leben langweilig“, sagt sie. Sie und ihre Kolleginnen machen diesen Job in erster Linie aus Leidenschaft. „Die strahlenden Kinderaugen, das Lachen – für mich ist das die wichtigste Motivation“, meint Sonja Kortenbreer.

Die Frauen sind sich einig, dass die Betreuung fremder Kinder eine ganz besondere Verantwortung bedeutet. Dazu gehören die enge Absprache und der ständige Austausch mit den Eltern der Kinder. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit wird groß geschrieben. Natürlich muss auch die eigene Familie der Tagesmutter dahinter stehen. Die berufstätigen Mütter und Väter sind froh, dass die meisten Tagesmütter zeitlich flexibel sind, sei es in den Morgen- oder Abendstunden oder während der Ferienzeit oder auch im Krankheitsfall.

 

 

Renate Mohr ist davon überzeugt, dass der Bedarf an Tagesmüttern steigen wird; spätestens, wenn es ab 2013 einen Rechtsanspruch auf Betreuung ab dem ersten Lebensjahr gibt. Im Auftrag des Jugendamts koordiniert der SkF die Formalitäten. Er begutachtet auch, ob den Tagespflegekindern genügend Platz zum Spielen zur Verfügung steht und die sonstigen Voraussetzungen stimmen. Eine Tagesmutter darf je nach Alter drei bis maximal fünf Kinder im Alter von null bis 14 Jahren betreuen. Die Betreuung bewährt sich teils über Jahre. „Ich habe ein Mädchen seit acht Jahren bei mir, das fühlt sich wie zu Hause“, berichtet Heike Bruns.

Aus Erfahrung weiß SkF-Mitarbeiterin Mohr, dass Mütter in den erlernten Beruf zurück möchten: „Die meisten wollen und müssen berufstätig werden. Spätestens nach einem Jahr.“ Das veränderte Verständnis formuliert Sandra Dierkes: „Früher hieß es: Du gehst arbeiten? Heute heißt es umgekehrt: Was, Du gehst nicht arbeiten?“ Die Tagesmütter wissen: Es ist von Vorteil, wenn man beruflich nicht mehrere Jahre pausiert.

 

 

 

Kostenbeitrag der Eltern:

Bei der Antragstellung ist der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Ibbenbüren behilflich. Die Finanzierungsmodalitäten entsprechen den Kindertagesrichtlinien des Kreises Steinfurt. In der Regel haben die Eltern einen Kostenbeitrag zu leisten, der sich an den Kostenbeiträgen der Kindergärten orientiert. Bei geringem Einkommen kann ein Antrag auf Erlass gestellt werden. Ansonsten fällt je nach Betreuungsumfang und Bruttojahreseinkommen ein pauschalierter Kostenbei-trag an. Eltern, die bereits einen Kostenbeitrag für ein Geschwisterkind im Kindergarten zahlen, zahlen für die Kindertagespflegebetreuung keinen Beitrag; die Tagespflege ist dann kostenfrei. Wird im letzten Kindergartenjahr kein Beitrag gezahlt, ist trotzdem die Tagespflegebetreuung ebenso frei.

Weitere Infos gibt Renate Mohr vom SkF Ibbenbüren, Oststraße 39, Telefon: 05451 / 968681.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (22.01.2011)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DOWNLOAD/DRUCK des Zeitungsartikels

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des Kreis Steinfurt vom 15.07.2010

 

 

 

 

 

Nachmittags ist Hannelore da – und die Eltern können in Ruhe arbeiten

 

 

 

 

 

Hannelore Resing ist seit 19 Jahren Kinderfrau aus Überzeugung

 

 

 

 

 

Kreis Steinfurt/Horstmar. Für berufstätige Eltern gibt es neben Kita und Tagesmutter noch eine dritte Möglichkeit, ihre Kinder betreuen zu lassen: Mit einer Kinderfrau, die ins eigene Haus kommt. Hannelore Resing ist so eine. Sie ist seit 19 Jahren als Kinderfrau in Horstmar, Nordwalde und Laer tätig.

Wenn die 54jährige über ihre Arbeit erzählt, wird eines deutlich: Sie liebt Kinder, unternimmt gerne etwas mit ihnen und empfindet große Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Schützlinge. Das sind zur Zeit gleich drei – ein Mädchen und zwei Jungen im Alter von fünf, acht und zehn Jahren. Für sie ist die Kinderfrau an fünf Nachmittagen in der Woche da. Und das beginnt schon vor „Dienstantritt“.

 

 

 

„Ich möchte viel Zeit und Ruhe für die Bedürfnisse der Kinder haben“, erklärt Hannelore Resing, die deshalb das Mittagessen bereits in ihrer eigenen Wohnung vorbereitet. Gegen Mittag fährt sie zu ihrer Arbeitsstelle, räumt auf und deckt den Tisch. Die Jüngste holt sie vom Kindergarten ab, die beiden Jungs kommen um eins hungrig von der Schule. Danach sind Hausaufgaben angesagt, Spielen im Garten oder sie bringt die Kinder im Auto zum Sportverein.

Die üblichen Überraschungen im Familiensystem gehören für Resing dazu: Ein Kind wird krank, Freunde kommen spontan vorbei, plötzlich muss es ins Freibad gehen oder die Fünfjährige will unbedingt aufs Erdbeerfeld fahren. Die Kinderfrau macht alles mit und freut sich über ihre „tollen Naturkinder“. Deren Vater kommt abends gegen sechs und übernimmt dann das Kommando.

Draußen klettern und toben - nach Ansicht von Kinderfrau Hannelore Resing wichtig für alle Kinder

 

 

 

 

 

 

Wie sie zu dieser Arbeit kam? „Ich bin gelernte Altenpflegerin und habe das Sterben nicht mehr ausgehalten. Als meine eigenen Söhne groß genug waren, habe ich mir die erste Anstellung in einer Familie gesucht“. Und dort lief es so gut, dass sie blieb: Zehn Jahre in der ersten, sieben Jahre in der zweiten Familie. Jetzt ist sie tägliche Stütze der Familie Nummer Drei – und auch dies scheint wieder eine Anstellung auf Dauer zu werden. „Ich habe wirklich Glück mit den Familien. Wahrscheinlich merkt man, dass ich die Kinder richtig lieb habe. Und in regelmäßigen Abständen tauschen die Mutter und ich uns über Alles aus. Das ist mir sehr wichtig“.

Bezahlt wird Hannelore Resing über das Jugendamt des Kreises Steinfurt. „Der Kontakt kam vor zwei Jahren ganz zwanglos zustande – und ich bin sehr froh über diese Möglichkeit. Wenn ich vorher gewusst hätte, dass auch das Jugendamt die Kosten übernimmt und wie gut es läuft, hätte ich das schon früher gemacht.“, schätzt sie ihren Status als offiziell tätige Kinderfrau.

Sie hat ihren Entschluss seit 19 Jahren nicht bereut. „Mit den Kindern macht es einfach Spaß. Ich bin sehr glücklich mit dieser Familie“ – und die bestimmt auch mit ihr!

Frauen wie Hannelore Resing werden vielfach gesucht – gerade auch für kleinere Kinder oder im Nachmittagsbereich nach Schule und Kindergarten.

Wer Interesse an weiteren Informationen über die Arbeit als Kinderfrau oder Tagesmutter hat, kann sich an folgende Adressen wenden:

 

 

 

 

 

Für den Jugendamtsbezirk Steinfurt:
Diakonisches Werk des Ev. Kirchenkreises ST-COE-BOR e.V.
Elisabeth Heyder, Telefon 02551-144-44,
Michaela Meyer, Telefon 02551- 144-40.

Für den Jugendamtsbezirk Tecklenburg:
Sozialdienst kath. Frauen e.V.
Renate Mohr, Telefon 05451-968681,
Kathi Althaus, Telefon 05451-968651.

Bei wirtschaftlichen Fragen:
Für den Jugendamtsbezirk Steinfurt:
Cornelia Vogel, Telefon 02551-692485
Für den Jugendamtsbezirk Tecklenburg:
Jessica Nitschke, Telefon 02551-692496
Sarah Wolbert, Telefon 02551-692495

Die Städte Ibbenbüren, Emsdetten, Greven und Rheine haben eigene Stellen bei ihren Jugendämtern

 

 

 

 

 

Wir danken dem Kreis Steinfurt für die Bereitstellung dieser Pressemitteillung.

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF e. V. Ibbenbüren vom 29.06.2010

 

 

 

 

 

Große Resonanz für Tagespflege

 

 

 

 

 

"Die Informationsveranstaltung über die neuen beruflichen Möglichkeiten in der Kindertagespflege hat sehr großen Zuspruch erfahren", erklärt Rita Ender von der Fabi Ibbenbüren. Über 60 Interessierte hörten gespannt den Fachleuten zu, die rund um die beruflichen Perspektiven in der Tagespflege vortrugen.

 

 

 

 

 

 

Abwechslungsreiche Aufgaben, eigenständiges Arbeiten und die Chance, Verantwortung zu übernehmen: Für alle jene, die den Umgang mit Kindern gewohnt sind und ihn schätzen, bietet eine Tätigkeit in der Kindertagespflege zukünftig eine echte berufliche Option. Bärbel Becker-Vörckel vom SKF erläuterte die fachliche Begleitung der Tageseltern, die qualifiziert durch die Weiterbildung der Fabi attraktive Einnahmen als Tagesmutter verbuchen können. Diese Tagesmutter, so Helga Reckenfelderbäumer von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Steinfurt, ist freiberuflich tätig. Und somit erläuterte die Gründungsberaterin die Vor- und Nachteile einer selbständigen Tätigkeit sowie die Bestandteile eines Businessplans.

 

 

 

 

 

Das Jugendamt, so Marlies Hein, ist bestrebt, die Tagespflege auszubauen und versicherte, die Nachfrage nach einer derartigen Tätigkeit sei zur Zeit auf dem Markt sehr hoch.

Individuelle Fördermöglichkeiten für Tageseltern im Rahmen der Existenzgründung stellten zum Abschluss Jana Behlert von der Arbeitsagentur und Doris Bohle von STARK (Kreis Steinfurt) vor.

"Wir gehen davon aus, dass viele Fragen der Anwesenden im Laufe des Abends von den Fachfrauen geklärt werden konnten und wir damit vor allem bei Beantwortung der wichtigsten Frage helfen konnten: Ist die Arbeit als Tagesmutter oder -vater etwas für mich?", so Sabine Böcker, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ibbenbüren.

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des Kreis Steinfurt vom 18.05.2010

 

 

 

 

 

Neun Feldmäuse und zwei Tagesmütter: „Es macht einfach riesigen Spaß“

 

 

 

 

 

Zwei Frauen in Westerkappeln gründeten die erste Großtagespflegestelle im Kreis Steinfurt
Dies ist der zweite Teil einer kleinen Serie zum Thema "Tagesmütter im Kreis Steinfurt". In diesem Artikel: Eine Großtagespflegestelle in Westerkappeln.

Kreis Steinfurt/Westerkappeln. Der 17. Oktober 2008 bleibt Inga Pohlmann und Stephanie Dombrowsky noch lange in Erinnerung. Damals eröffneten sie die erste Großtagespflegestelle des Kreises Steinfurt – „Die Feldmäuse“ in Westerkappeln - Seeste. Ein großer Tag auch für die neun Kleinen, die damals zwischen ein und drei Jahren waren und deren berufstätige Eltern zuvor händeringend nach einer Betreuung gesucht hatten.

Die Vorgeschichte: Als gelernte Erzieherinnen/Heilpädagogin mit langjähriger Berufserfahrung überlegten die beiden Frauen, selbst Mütter von je zwei Kindern, eine Tagespflegestelle zu eröffnen.

 

 

 

 

 

Im eigenen Haus wurde die Mietwohnung mit über 200 Quadratmetern frei, die Idee mit der Selbstständigkeit war verlockend. So begannen sie zu recherchieren: Wie viele Kinder könnten sie aufnehmen? Was dabei verdienen? Gab es überhaupt einen Bedarf in Westerkappeln und Umgebung? Die Resonanz auf eine Zeitungsannonce war so groß, die Zahlen so gut und die Aussichten so vielversprechend, dass die beiden Frauen den Schritt wagten.

Nun ging es an die Umsetzung. Das Jugendamt des Kreises Steinfurt vermittelte den Kontakt zum „Sozialdienst Katholischer Frauen“ (SKF) in Ibbenbüren. Diese koordinieren die Kintertagespflege im östlichen Kreisgebiet. Die zuständige Fachberaterin Renate Mohr kam vorbei, Zahlen kamen auf den Tisch, die Räume wurden besichtigt und über Konzepte gefachsimpelt. Auch Kreis-Mitarbeiter vom Bauamt, dem Brandschutz und der Lebensmittelüberwachung planten mit. Sogar das Land bewilligte schließlich Zuschüsse.

 

 

 

 

 

 

Danach wurde es konkret. Themen- und Erfahrungsräume wurden eingebaut, die Küche eingerichtet, kindgerechte Garderoben, Stühle, Tische, Kinderbetten angeschafft.

Und jetzt, fast zwei Jahre später? Im Garten ist Baustelle - dort entsteht ein separater Bereich mit Matschanlage, Bobbycar-Rennstrecke, Wippe und Kaninchengehege. Und die Stimmung? „Es macht riesigen Spaß. Wir verstehen uns super mit den Eltern und haben keine Probleme, neue Kinder bekommen. Das Mittagessen lassen wir inzwischen liefern – dann haben wir mehr Zeit. In unserer Einrichtung betreuen wir die Kinder von 7 Uhr 30 bis 14 Uhr. Am Ende stimmt einfach alles“, so Inga Pohlmann und Stephanie Dombrowksy, die bis heute den Schritt in die Selbständigkeit als Tagesmutter nicht bereut haben.

Und wenn man „Die Feldmäuse“ selber fragt – dann scheinen auch Madita, Mara, Frederic, Philipp und die anderen Kinder die Idee von damals richtig gut zu finden!

Wer Interesse an weiteren Informationen über die Arbeit als Tagesmutter hat, kann sich an folgende Adressen wenden:

Für den Jugendamtsbezirk Steinfurt: Diakonisches Werk des Ev. Kirchenkreises ST-COE-BOR e.V. Elisabeth Heyder, Telefon 02551-144-44, Michaela Meyer, Telefon 02551- 144-40.

Für den Jugendamtsbezirk Tecklenburg: Sozialdienst kath. Frauen e.V. Renate Mohr, Telefon 05451-968681, Kathi Althaus, Telefon 05451-968651.

Bei wirtschaftlichen Fragen: Für den Jugendamtsbezirk Steinfurt: Cornelia Vogel, Telefon 02551-692485 Für den Jugendamtsbezirk Tecklenburg: Jessica Nitschke, Telefon 02551-692496 Sarah Wolbert, Telefon 02551-692495

Die Städte Ibbenbüren, Emsdetten, Greven und Rheine haben eigene Stellen bei ihren Jugendämtern

 

 

 

 

 

Wir danken dem Kreis Steinfurt für die Bereitstellung dieser Pressemitteillung.

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (19.03.2010)

 

 

 

 

 

Bedarf an Tagesmüttern

 

 

 

 

 

SkF und Familienbildungsstätte bilden aus: Qualifikation für zwölf Frauen

 

 

 

 

 

-ek- Ibbenbüren. Der Bedarf ist da, an Tagesmüttern, besonders im Bereich Ibbenbüren Innenstadt, Püsselbüren, Mettingen und Recke. „Und besonders zu den Randzeiten, sprich vor und nach Schule und Kindergarten“, so Beate Becker-Vörckel vom Sozialdienst katholischer Frauen Ibbenbüren, die zusammen mit Kathi Althaus und Renate Mohr (alle Fachdienst Kindertagespflege SkF) erstmals den neuen 160 Unterrichtsstunden-Kursus „Qualifizierung in der Kindertagespflege nach DJI (Deutsches Jugendinstitut) Curriculum in zwei Blöcken zu je 80 Stunden begleiten.

 

 

Der Fachdienst Kindertagespflege des SkF Ibbenbüren als Delegationspartner der Jugendämter bietet diesen Kursus mit der Familienbildungsstätte in der Honigfabrik an. Der Kurus läuft seit September, die ersten 80 Stunden für die zwölf Frauen aus dem Altkreis Tecklenburg sind geschafft, und die Teilnehmerinnen damit befähigt, Kinder aufzunehmen.

Ab dem 27. April beginnt der zweite Block der Weiterqualifizierung. Teilnehmerinnen sind:
Jewgenija Didik, Sabine Eising, Tatjana Fast, Rita Furche, Nadine Hagedorn, Veronika Kahil, Judith Kalin, Verena Kemken, Kathy Lienig, Ingrid Möller, Stephanie Olesch, Larissa Rotgang und Jasmina Ter Steege.

Die Vermittlung zwischen Familien und Tagesmüttern findet ausschließlich durch den SkF statt. Infos unter 05451/96860. Ein neuer Ausbildungskursus wird vermutlich nach den Sommerferien in Lengerich beginnen und umfasst zwei mal 80 Unterrichtsstunden.

 

 

In der Familienbildungsstätte werden zurzeit zwölf Frauen zur Tagesmütter ausgebildet. Nach 80 Stunden sind sie qualifiziert. Bärbel Becker-Vörckel (hinten, 3. Reihe, 2.v.r.), Renate Mohr (l.) und Kathi Althaus (hintere Reihe, l.) vom SkF begleiten die Frauen. Foto: Elke Lutterberg

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (19.02.2009)

 

 

 

 

 

Besteuerung ist nicht allzu kompliziert

 

 

 

 

 

SkF bietet Fortbildung für Tagesmütter an

 

 

 

 

 

(von Brigitte Striehn) Ibbenbüren. Die Mitarbeiterinnen der Sozialdienste katholischer Frauen (SkF) Ibbenbüren und Tecklenburger Land hatten am Mittwochvormittag Tagesmütter und Kinderfrauen zu einer Fortbildungsveranstaltung in die Familienbildungsstätte Ibbenbüren eingeladen. Thema war die seit dem ersten Januar 2009 geltende Besteuerung von Einkünften, die aus Zahlungen des Jugendamts für die Betreuung von Kleinkindern erzielt werden. Bärbel Becker-Vörckel vom SkF Ibbenbüren sowie Kathi Althaus und Renate Mohr vom SkF des Altkreises Tecklenburger Land begrüßten dazu 20 Teilnehmer.

 

 

Die Referentin Tanja Vosseberg, Mitarbeiterin des Finanzamtes Ibbenbüren, kündigte zu Beginn ihres Vortrages gleich eine gute Nachricht an: das Verfahren sei nicht wahnsinnig kompliziert. Außerdem hatte sie eine ausführliche Handreichung vorbereitet. Einige grundsätzliche Aufgaben, die sich durch die neuen Regelungen ergeben, wurden darin bereits angesprochen. Anhand von Beispielen wurden die Gewinnermittlung oder die Betriebskosten erläutert. Dennoch hatten die Teilnehmer konkrete Fragen zu ihrer persönlichen Situation, die Vosseberg sachkundig beantwortete.

 

In der Diskussion stellte sich indes heraus, dass einige Themen wohl noch nicht zu Ende gedacht sind, wie einige Teilnehmerinnen anmerkten. In der Regel wäre es zwar günstiger, die Betriebsausgabenpauschale von 300 Euro pro Kind in Ansatz zu bringen.

 

Tanja Vosseberg (r.) erläuterte bei einer Fortbildung die neuen Regelungen zur Besteuerung der Einkünfte von Tagesmüttern und Kinderfrauen. (Foto: Brigitte Striehn)

 

 

 

 

 

Es könne aber auch Fälle geben, wo Tagesmütter durch eine Auflistung der tatsächlich angefallenen Kosten zu einem besseren Ergebnis kämen. Dies sollte im Einzelfall mit dem Berater im Finanzamt geklärt werden, der gegebenenfalls die Bedingungen auch vor Ort prüfe.

Vosseberg riet den Anwesenden, zunächst alle Belege im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit zu sammeln, um im nächsten Jahr eine Wahlmöglichkeit zwischen beiden Verfahren zu haben. Eine Vorauszahlung sei möglich, so dass am Jahresende nur ein kleiner Betrag anfalle. Für die Beantwortung weiterer Fragen steht Tanja Vosseberg unter Telefon 05451/20-2124 zur Verfügung.

Marlies Hein vom Jugendamt Ibbenbüren ergänzte die Ausführungen der Finanzexpertin durch einige Anmerkungen zur Problematik der Renten- und Krankenversicherung.

Das Jugendamt werde Beispielrechnungen erstellen, um die nunmehr als „Einkünfte aus selbständiger Arbeit“ geltenden Zahlungen auch diesbezüglich der persönlichen Lebenssituation anpassen zu können. Außerdem sei in Ibbenbüren eine Erhöhung der Beträge geplant. Der Jugendhilfeausschuss habe dem bereits zugestimmt.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Westfälischen Nachrichten (12.11.2008)

 

 

 

 

 

Die "Feldmäuse" im Buchholz

 

 

 

 

 

Erste Großstelle für Kindertagespflege im Tecklenburger Land in Seeste eröffnet

 

 

 

 

 

-fk- Westerkappeln. Bund und Länder wollen die Betreuungsmöglichkeiten  für Kleinkinder ausbauen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Das Angebot hinkt dem tatsächlichen Bedarf jedoch noch immer hinterher. Besonders in Westerkappeln fehlten in der jüngeren Vergangenheit Plätze für die unter Dreijährigen. „Die Feldmäuse“ in Seeste nehmen jetzt vielleicht ein wenig Druck aus dem Kessel.

In der ehemaligen Volksschule am Buchholz ist just diese erste sogenannte Tagesgroßpflegestelle im Bereich des Kreisjugendamtes Steinfurt eröffnet worden. Auf über  200 Quadratmetern Nutzfläche wurde für  Kinder vom Säuglingsalter bis zu drei Jahren ein kleines Spielparadies geschaffen.

 

 

 

Mit In-Kraft-Treten des Kinderbildungsgesetzes (Kibiz) in Nordrhein-Westfalen wurden zwar weitere Betreuungsplätze für unter Dreijährige in den Kindergärten geschaffen. Aber: Erstens seien es  nicht genug. Und zweitens stellten die oftmals starren Öffnungszeiten der Einrichtungen für viele Eltern ein Problem dar, berichtet Renate Mohr vom Sozialdienst Katholischer Frauen (SkF) in Ibbenbüren. Der SkF koordiniert den Einsatz von Tagesmüttern im Altkreis Tecklenburg und kooperiert auch mit den „Feldmäusen“.

Die Gründung der Gruppe ist ein wenig dem Zufall geschuldet. Inga Schweppe wohnt mit ihrer Familie in dem großen Gebäude am Buchholz 1. Die gelernte Erzieherin  und Heilpädagogin, Mutter zweier Mädchen (8 Jahre und 13 Wochen), interessierte sich für eine Tätigkeit als Tagesmutter.

Dadurch bekam sie Kontakt zum SkF. Und dort lief  die 32-Jährige offene Türen ein. „Wir sind froh über jede Meldung“, betont Renate Mohr.

 

 

Inga Schweppe (links) und Stephanie Dombrowsky (rechts) können in der Kindertagespflege „Die Feldmäuse“ bis zu neun Kinder betreuen. Es sind noch Plätze frei. Die Erzieherinnen arbeiten mit dem Sozialdienst katholischer Frauen in Ibbenbüren zusammen, auf dem Bild vertreten durch Kathi Althaus (hinten links) und Renate Mohr (2. von rechts).Foto: Frank Klausmeyer

 

 

 

 

 

 

Nach ersten Gesprächen war schnell klar, dass hier für das Tecklenburger Land eine Tagespflege mit Modellcharakter  ins Leben gerufen  werden könnte. Und für Inga Schweppe war es die Chance, Familie und Beruf optimal unter dem eigenen Dach unter einen Hut zu bringen.

Mit  Stephanie Dombrowsky (34) aus Belm hat sie eine Mitstreiterin gefunden. Die Erzieherin, Mutter von Zwillingen (4), war bereits  in einem Kindergarten in Bissendorf-Schledehausen Kollegin von Inga Schweppe.

Das lichtdurchflutete Dachgeschoss der früheren Schule ist für die Bedürfnisse der Kindertagespflege umgebaut worden. Neben einem großen Betreuungsraum wurden auch Rückzugs- und Ruheräume geschaffen. Die Bestuhlung ist selbstverständlich ebenso kindgerecht, wie Betten, Garerobe und die Sanitärräume. Draußen gibt es eine große, abgeschlossene Spielwiese. Dort steht derzeit zwar nur ein Sandkasten. „Zum kommenden Sommer wollen wir aber  noch andere Spielgeräte anschaffen“, kündigen Inga Schweppe und Stephanie Dombrowsky an.

Dass „Die Feldmäuse“ mitten auf dem „platten Land“ ihr Domizil haben, ist für die Erzieherinnen kein Problem. Im Gegenteil: „Wir haben hier ganz viel Natur in der Umgebung“, betont     Stephanie Dombrowsky. In der wärmeren Jahreszeit wisse man sicher daraus Kapital zu schlagen.

Ihre langjährige Berufserfahrung wollen die beiden Betreuerinnen natürlich auch in ihre alltägliche Arbeit fließen lassen. Für die  Kinder  solle es Kreativ- und Projektangebote geben, zudem seien Möglichkeiten zur Sinneserfahrung und -schulung    gegeben.

Bis zu neun Kinder können gleichzeitig betreut werden. Der Schwerpunkt liegt zwar bei den Kleinkindern, bei Bedarf  wollen sich „Die Feldmäuse“ aber auch Älteren öffnen. Wie überhaupt Inga Schweppe und Stephanie Dombrowsky den Eltern flexibel entgegenkommen möchten. Auf Wunsch können die Kinder  bereits ab 7 Uhr abgegeben werden, je nach Absprache sei auch eine Betreuung bis in die Abendstunden möglich, versichern die beiden. Für Kinder, die mittags da bleiben, werde frisch gekocht.

Die Elternbeiträge entsprächen den Kosten für die Betreuung in einem regulären Kindergarten, erklärt Renate Mohr. Dabei weist sie auf eine wesentliche Neuerung hin: Hatten früher nur Alleinerziehende einen  Anspruch auf Zuschüsse des Jugendamtes für die Tagespflege, könnten jetzt auch Ehepaare Anträge stellen. Voraussetzung sei eine Berufstätigkeit oder Ausbildung der Eltern und ein Betreuungsbedarf von mindestens 15 Stunden pro Woche. Die Anträge müssen beim SkF in Ibbenbüren gestellt werden. Kontakt: SkF Ibbenbüren, Telefon 05451/968681 (Renate Mohr)

 

 

 

 

 

Zum Thema: SkF sucht weiter qualifizierte Tagesmütter

 

 

 

 

 

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) e.V. in Ibbenbüren ist seit dem 1. April 2001 als sogenannter Delegationsträger für das Kreisjugendamt Steinfurt im Altkreis Tecklenburg für den Aufgabenbereich der Kindertagespflege zuständig. Die Kindertagespflege soll wie die ihr rechtlich gleichgestellten Kindergärten und -tagesstätten  die Förderung der Entwicklung des Kindes unterstützen und nicht zuletzt eine bessere Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familie gewährleisten.

Diese Betreuungsform in einer familienähnlichen Situation werde durch qualifizierte Tagesmütter, selten Tagesväter, angeboten, betont Renate Mohr vom SkF. Derzeit seien im Altkreis Tecklenburg rund 160 Kinder in der Tagespflege, die von rund 100 Tagesmüttern betreut würden.

Bei Bedarf können sich Eltern und Alleinerziehende an die SkF-Fachberatung wenden.

Im gemeinsamen Gespräch werden die Voraussetzungen geprüft, der Bedarf ermittelt und im Anschluss eine vom Fachdienst überprüfte, qualifizierte Betreuungsperson vorgeschlagen. Eltern können dann einen Antrag auf Gewährung von Kindertagespflege stellen. Bei Vorlage der Voraussetzungen erhalten Eltern je nach Höhe ihres Jahresbruttoeinkommens und des Betreuungsumfangs einen Jugendamtszuschuss zu den Betreuungskosten.

Die  Nachfrage nach diesem Betreuungsangebot sei erheblich gestiegen, betont Renate Mohr. Besonders in Hopsten, Recke und Mettingen sei ein Bedarf an weiteren Tagesmüttern gegeben.

Bei Interesse an dieser Tätigkeit können sich potenzielle Bewerberinnen – auch gerne aus anderen  Orte – unter Telefon  05451/96860 an die Fachberatung Kindertagespflege beim Sozialdienst katholischer Frauen Ibbenbüren wenden.|www.skf-ibbenbueren.de

 

 

 

 

 

Wir danken den Westfälischen Nachrichten für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

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