Über unsUnsere FachdiensteWohnhaus für FrauenSozialkaufhaus & TafelAktuelles & PresseVeranstaltungenWeißrusslandhilfeFreiwilligenbörse KISTE

Adoptions- und Pflegekinderdienst  ●  Jugendhilfedreieck  ●  Kindertagespflege  ●  Jugendhilfe  ●   Wohnhaus für Frauen

Betreuungsverein (BtG)  ●  Schuldnerberatung  ●  Sozialpunkt  ●  Insolvenzberatung  ●  "Alt für Jung"  ●   "Wir für Kinder"

 

Adoptions- und Pflegekinderdienst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Team des Adoptions- und Pflegekinderdienstes:

 

Marion Nagel, Ruth Schwarz, Roswitha Göcke, Eva Lanze und Irina Isenbart (von links)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Download

 

Flyer

Adoptions- und Pflegekinderdienst

 

zur Zeit nicht verfügbar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Archiv:

Adoptions- und Pflegekinderdienst

 

 

 

 

 

 

Ansprechpartnerinnen:

 

 

 

Roswitha Göcke

Dipl.-Sozialpädagogin

Telefon: 0 54 51/96 86-91

e-mail: goecke@skf-ibbenbueren.de

 

Eva Lanze

Dipl.-Sozialarbeiterin /-pädagogin

Telefon: 0 54 51/96 86-14

e-mail: lanze@skf-ibbenbueren.de

 

Marion Nagel

Dipl.-Sozialarbeiterin

Telefon: 0 54 51/96 86-50

e-mail: nagel@skf-ibbenbueren.de

Irina Isenbart

Dipl.-Sozialpädagogin

Telefon: 0 54 51/96 86-0

e-mail: isenbart@skf-ibbenbueren.de

 

Ruth Schwarz

Dipl.-Sozialpädagogin

Tel. 0 54 51/96 86-90

e-mail: schwarz@skf-ibbenbueren.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Folgenden sind Informationen zum Adoptions- und Pflegekinderdienst zusammengestellt.

 

 

 

 

 

 

o

 

Die besondere Situation

 

o

 

Die Erfahrungen der Kinder

 

o

 

Die Aufgabe als neue Eltern

 

o

 

Unser Auftrag

 

o

 

Unsere Aufgabengebiete

 

o

 

Informationen für Bewerber/innen

 

 

 

 

 

 

Die besondere Situation:

 

 

In unserer Gesellschaft leben Kinder, die nicht in ihrem Elternhaus aufwachsen können. Leibliche Eltern entscheiden sich freiwillig zur Inpflegegabe oder Adoptionsfreigabe ihres Kindes oder nach gerichtlichen Entscheidungen kommt es zur  Trennung. Die Gründe dafür sind vielschichtig, zum Beispiel

 

o

 

ungewollte Schwangerschaft

 

o

 

Sucht

 

o

 

Probleme in der Partnerschaft

 

o

 

Erziehungsunfähigkeit

 

o

 

Überforderung

 

o

 

Gewalt in der Familie

 

o

 

Vernachlässigung...

 

Ein Kind, das sich in den ersten Lebensjahren jedoch nicht vertrauensvoll in ein „warmes Nest“ fallen lassen konnte, ist gegenüber vielen anderen Kindern benachteiligt. Die für eine gute Entwicklung unentbehrliche seelisch-emotionale Nähe und Geborgenheit war nicht vorhanden bzw. konnte nicht hergestellt werden.

Für viele Kinder ist die Vermittlung in eine Adoptiv- oder Dauerpflegefamilie und der Neuaufbau von positiven und verlässlichen Bindungen und Beziehungen daher die Chance korrigierende Erfahrungen zu machen und eine langfristig gute Entwicklung zu durchlaufen.

In unserer Gesellschaft leben Paare, die keine eigenen Kinder bekommen können, aber gerne durch die Aufnahme eines Kindes eine Familie werden wollen. Ebenso gibt es Familien, die zusätzlich zu den eigenen Kindern noch ein weiteres Kind in ihre Familie aufnehmen möchten.

Ziel des Adoptions- und Pflegekinderdienstes ist es Kinder, die nicht in Ihren Herkunftsfamilien aufwachsen können eine Perspektive zu geben und dafür die geeigneten Erwachsenen zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

Die Erfahrungen der Kinder:

 

 

ICH habe  kein Zuhause, indem ich mich geschützt und angenommen fühle.

ICH habe Hunger und Durst und keiner sorgt sich um mich.

ICH bin oft allein, werde eingesperrt und keiner ist da, der mich tröstet.

ICH kann nicht spielen, niemand zeigt es mir.

ICH werde sexuell missbraucht und geschlagen und darf darüber nicht sprechen.

ICH habe große Angst, denn meine Eltern streiten sich und sind häufig betrunken.

ICH werde von einem zum anderen geschubst und weiß nicht zu wem ich wirklich gehöre.

 

 

 

 

 

 

Die Aufgabe als neue Eltern:

 

 

 

 

 

 Eltern in Adoptions- und Pflegfamilien lernen auf die besonderen Bedürfnisse des Kindes einzugehen, das heißt:

 

 

 

o

 

das Kind mit seiner Lebensgeschichte annehmen,

 

o

 

sich vom Kind an die Hand nehmen lassen

 

o

 

dem Kind Zeit, Geborgenheit und Schutz bieten,

 

o

 

die Gefühle des Kindes wahrnehmen und als berechtigt annehmen

 

o

 

sich einfühlend verhalten,

 

o

 

ein gieriges Kind essen lassen,

 

o

 

das Kind nicht gleich erziehen, sondern sich aufmerksam fragend, forschend und geduldig verhalten.

 

 

 

 

 

 

Unser Auftrag:

 

 

 

 

 

Der Adoptions- und Pflegekinderdienst vermittelt in:

 

 

 

 

 

Adoptionspflege

Wenn leibliche Eltern ihr Kind zur Adoption freigeben wollen, wird es mit dem Ziel der Adoption in eine Adoptionspflegefamilie vermittelt. Zur Adoption bedarf es dann der notariellen Einwilligung der leiblichen Eltern und einer Adoptionspflegezeit, in der das Kind Bindungen und Beziehungen zu seinen neuen Eltern aufgebaut hat.

 

 

 

 

 

Dauerpflege

Wenn ein Kind nicht bei seinen leiblichen Eltern aufwachsen kann und Heimerziehung nicht angezeigt ist, besteht die Möglichkeit, es in eine Dauerpflegefamilie zu vermitteln. Dies kann sowohl eine freiwillige Entscheidung von Eltern sein, als auch eine Perspektive nach gerichtlichem Entzug des Sorgerechts.  Paare / Familien, die ein Dauerpflegekind aufnehmen arbeiten über Jahre eng mit der Vermittlungsstelle zusammen. In der Regel bleiben Umgangskontakte zur Herkunftsfamilie erhalten.

 

 

 

 

 

Bereitschaftspflege/Kurzzeitpflege

Es gibt familiäre Krisen, in denen eine zeitlich befristete Unterbringung des Kindes notwendig wird. Aus einer akuten für das Kind bedrohlichen Situation kann das Jugendamt  Kinder Inobhut nehmen. Während die weitere Perspektive (z. B. Rückführung oder Vermittlung in eine Dauerpflegefamilie) geklärt wird befinden sich dann vor allem Kinder bis 3 Jahren in einer Bereitschaftspflegefamilie. Kurzzeitpflege ist angezeigt, wenn Eltern vorübergehend aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen nicht für ihre Kinder sorgen können und im familiären Umfeld keine Betreuung sichergestellt werden kann.

 

 

 

 

 

Sonderpflege

Kinder und Jugendliche, die aufgrund negativer und traumatischer Erfahrungen in ihrer Entwicklung besonders beeinträchtigt sind, brauchen auch in einer Pflegefamilie eine spezielle Begleitung und Förderung. Ebenso Kinder mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Für diese Aufgabe werden Paare und Familien mit einer pädagogischen Ausbildung oder auch Menschen mit viel Lebenserfahrung und Kenntnissen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen gesucht. Neben dem Wunsch Eltern/Familie zu werden ist hierbei auch ein hohes Maß an Professionalität, Belastbarkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit notwendig. Nähere Informationen zur Sonderpflege finden Sie auf der Seite des Jugendhilfedreiecks.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Aufgabengebiete:

 

 

 

 

 

 

o

 

Vorbereitung von Erwachsenen, die ein Kind aufnehmen wollen

 

o

 

Begleitung und Beratung von leiblichen Eltern vor und nach der Vermittlung ihres Kindes

 

o

 

Zusammenarbeit mit Heimen und Jugendämtern

 

o

 

Kontakt zu den Kindern, für die neue Eltern gesucht werden

 

o

 

Vorbereitung und Begleitung des Vermittlungsprozesses

 

o

 

Begleitung und Beratung von Pflegefamilien und Adoptivpflegefamilien

 

o

 

Beratung von Familien nach abgeschlossener Adoption

 

o

 

Fortbildungsveranstaltungen

 

 

 

 

 

 

 

 

Informationen für Bewerber/innen:

 

 

 

 

 

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, informieren wir Sie gerne ausführlich in einem persönlichen Gespräch über die Aufnahme eines Adoptiv- und Pflegekindes. Fragen wie zum Beispiel

 

 

 

 

 

 

o

 

Was sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Adoptiv- und Pflegekindern?

 

o

 

Wir wird man Pflege- oder Adotiveltern?

 

o

 

Welche Erwartungen und Anforderungen werden an potentielle Pflegeeltern gestellt?

 

o

 

Wie sieht der Prozess bis zur Aufnahme eines Kindes aus?

 

 

 

 

 

können wir Ihnen in diesem Gespräch beantworten.

 

 

 

 

 

 

 

 

                                          Fühlen Sie sich angesprochen?

 

 

 

 

 

 

Möchten Sie unsere Unterstützung

in Anspruch nehmen?

 

 

 

 

 

 Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns!

 

 

 

 

 

 

 

 

| Kontakt | Impressum | zum Seitenanfang |